LINK ZU EINEM UNSERER 36 MITGLIEDSLÄNDER FÜR UNTERSTÜTZUNG, BERATUNG UND NACHRICHTEN

Karte ansehen
schließen
  • Finland
  • Norway
  • Sweden
  • Estonia
  • Russian Federation
  • Latvia
  • Denmark
  • Lithuania
  • United Kingdom
  • Netherlands
  • Ireland
  • Poland
  • Germany
  • Belgium
  • Czech Republic
  • Ukraine
  • Slovakia
  • Austria
  • Switzerland
  • France
  • Romania
  • Slovenia
  • Serbia
  • Bosnia & Herzegovina
  • Bulgaria
  • Italy
  • Macedonia, the Former Yugoslav Republic of
  • Spain
  • Greece
  • Israel

Therapien

Zur Behandlung von Morbus Gaucher

Zurzeit sind zwei verschiedene Therapieansätze für Gaucher Patienten zugelassen:

  • Enzymersatztherapie (ERT) und
  • Substratreduktionstherapie (SRT).

Andere Behandlungsmöglichkeiten, z.B. Gentherapie und Chaperontherapie befinden sich in der Entwicklungsphase. Zurzeit werden auch einige Klinische Studien an Patienten mit Morbus Gaucher durchgeführt.

Enzymersatztherapie

In der ERT wird das fehlende bzw. defekte Enzym (Glucocerebrosidase) durch ein funktionales Enzym ersetzt. Dieses Enzym übernimmt die Funktion des defekten Enzyms des Patienten und zersetzt das akkumulierte Substrat Glucocerebrosid. Das Enzym wird über die gesamte Lebensdauer des Patienten in regelmäßigen Abständen intravenös verabreicht.

Zurzeit sind zwei ERT-Präparate für den Markt zugelassen: Cerezyme© (Imiglucerase, hergestellt von Genzyme) und VPRIV© (Velaglucerase alfa, hergestellt von Shire).

Substratreduktionstherapie

In der SRT wird die Bildung des Enzymsubstrats (Glukozerebrosid) durch eine niedermolekulare Verbindung (“kleines Molekül“) gehemmt. Demzufolge haben die Zellen weniger Substrat und die Akkumulation wird gestoppt. Der Hemmstoff wird oral als Tablette verabreicht.

Die zugelassene SRT Behandlung heißt Zavesca© (Miglustat, hergestellt von Actelion).